Wasser und Katzenfutter

by admin on 1. Juni 2011

Neben dem Katzenfutter spielt die Flüssigkeitszufuhr eine große Rolle bei der Ernährung einer Katze. Im Nassfutter der Katzen ist nicht genügen Wasser enthalten, um den Wasserhaushalt vollständig auszufüllen. Daher brauchen Katzen einen oder mehrere gesonderter Wassernäpfe. In der freien Natur holen sich die Katzen den Restbedarf an Flüssigkeit aus Pfützen.

Trockenfutter entzieht den Katzen Wasser. Daher ist hier eine zusätzliche Wasserzufuhr umso wichtiger. Beim Nassfutter kommt es auch auf die Zubereitung und Inhaltstoffe an, wie viel Flüssigkeit enthalten ist und was noch zusätzlich aufgenommen werden muss. Doch Katzen sind oft demotiviert, wenn es darum geht, aus einem Wassernapf zu trinken, da sie auch selber Wassermangel nicht sofort bemerken. Daher ist es umso wichtiger, dem Stubentiger das Wassertrinken schmackhaft zu machen. Laufende Wasserhähne und Springbrunnen reizen die Katze zum Spielen und Trinken. Das Wasser muss dabei immer frisch sein. Bei Katzen, die im Freien Auslauf haben, verringert sich das Risiko des Mangels. Sie kommen öfter an Wasserstellen vorbei, von denen sie trinken können. Auch sorgt in Wohnungen und Häusern die trockene Heizungsluft für ein Austrocknen der Katzenhaut.

Folgen von zu wenig Flüssigkeit können Nierenschäden und Stoffelwechselerkrankungen sein. Um Wassermangel bei der Katze selber zu testen, nimmt man eine Hautfalte des Tieres zwischen die Finger und zieht diese leicht nach oben. Wenn sich die Haut nur langsam wieder herabsenkt, ist das ein Zeichen für einen zu geringen Wasserhaushalt. Wenn die Katze zu viel Wasser durch Krankheiten oder Unwohlsein verloren hat, muss unter Umständen eine Infusion durch den Tierarzt erfolgen.

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