Milch als Katzenfutter – ungeeignet oder sinnvoll?

by admin on 21. Juni 2011

Wie alle Katzenhalter wissen sollten, kann normale Kuhmilch für Katzen schädlich sein. Der in der Milch enthaltene Milchzucker, die Laktose, führt oftmals zu Verdauungsstörungen bei dem Tier. Dennoch ist spezielle Katzenmilch eine sinnvolle Nahrungsergänzung und für nahezu alle Katzen verträglich.

Katzen leiden in der Regel an einer Milchzuckerunverträglichkeit, der Laktoseintoleranz. Menschen haben, vor allem in den östlichen Ländern, das gleiche Problem. Die Ursache ist bei Tier und Mensch die gleiche. Das Enzym Lactase wird im Dünndarm ab einem gewissen Lebensalter nicht mehr gebildet. Dadurch kann es zu Übelkeit, Durchfall und Schmerzen beim Tier kommen. Bei Tieren, die seit ihrer Kindheit mit Milch gefüttert wurden, können diese Folgen allerdings ausbleiben. Oft ist das bei Katzen der Fall, die in ländlichen Umgebungen leben. Hier muss man einfach testen, ob die Katze Milch verträgt. Dafür empfiehlt sich, etwas Milch mit Wasser stark zu verdünnen und zu kontrollieren, wie die Katze darauf reagiert.

Es gibt jedoch auch eine spezielle Katzenmilch, die dem Tier als Ersatz angeboten werden kann. Da Katzen oft gar kein Interesse an einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr an den Tag legen, ist es mitunter schwierig, sie zum Trinken zu bewegen. Wasser sollte jeden Tag auch ohne Feuchtfutter verabreicht werden. Die Katzenmilch von verschiedenen Herstellern ist etwas dicker und hat einen leicht gelben Ton. Sie ist zudem süßer als normale Milch und die meisten Katzen mögen sie gerne und vertragen sie gut. In der Katzenmilch ist keine Kuhmilch enthalten ist, sondern lactosefreie Milch aus Molkereierzeugnissen. Hinzu kommen pflanzliche Nebenerzeugnisse und zusätzliche Mineralstoffe. Für Katzen ist diese Milch eine gute Option, Nährstoffe und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

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